Diese Präzisions-Drehbank ist ein Klassiker in der Uhrenfertigung. Sie verfügt über zahlreiche Zubehörteile, die den Einsatz maximal flexibel und vielseitig machen. Seit ihrer Markteinführung ist die Schaublin 70 nahezu unverändert geblieben, was für die Vollkommenheit ihrer Vorzüge und ihre Praktikabilität spricht.
Die Maschine verfügt über einen Riemenspanner für Fräsarbeiten mit Vertikal- und Kreuzsupport. Für das Spannen der Werkzeuge verwende ich einen Schnellwechsel-Werkzeughalter vom Typ „Tripan“. Für die manuelle Werkzeugbewegung dient der Auflagetisch, der in jeder gewünschten Position auf der Maschinenbank montiert und befestigt werden kann.
Ein unverzichtbares Werkzeug bei der Herstellung von Zahnrädern oder der Schraubenbalance ist der Teilapparat, der Bauteile kreisförmig in bestimmte Abschnitte unterteilt.
Um Vertiefungen für Zahnräder in Platinen zu drehen, wird eine Planscheibe benötigt, ein Scheibenwerkzeug mit Löchern, das auf der Spindel der Metallbearbeitungsmaschine montiert wird. Das Werkstück wird mit Schrauben oder Spannvorrichtungen unter einem Justiermikroskop fixiert.
Weitere wichtige Zubehöre sind Drei-, Vier- und Sechskant-Spannfutter. Spannzangen vom Typ W12 in verschiedenen Größen ermöglichen schnelleres und präziseres Arbeiten. Sie passen sowohl in die Spindel der Vorderachse als auch in die der Hinterachse.
Ein weiterer Vorteil des Schaublin 70 Uhrmacherzubehörs ist, dass es auch für Maschinen anderer Hersteller (Asiera, Hauser) passt.